Ein Blick auf alles, was läuft — gemessen, nicht geschätzt.
Ein eigenes Betriebs-Dashboard für die Server und Anwendungen hinter bork.media und Babytakt. Es zeigt, was gerade gemessen wird, und sagt ehrlich, wenn eine Quelle fehlt, statt eine Zahl zu erfinden. Dazu Verläufe, Besucherzahlen, den Stand der Sicherung — und ein paar Knöpfe für den Ernstfall.
- 1Messen
- 2Befund zeigen
- 3Morgens melden
- ✓nur wenn etwas ist
Wie geht es den Servern — jetzt, nicht gestern?
Wer wissen wollte, ob alles läuft, musste sich an mehreren Stellen anmelden und Zahlen zusammensuchen. Und eine Zahl allein sagt wenig — sind 53 % Auslastung viel, oder ist das normal?
Ein Katalog, gemessen im Moment des Aufrufs.
Jede Zeile zeigt eine Kernzahl und daneben einen kleinen Verlauf — steigt, fällt oder liegt ruhig. Unter jeder Kennzahl steht, was sie im gewählten Zeitraum sonst tat, etwa Durchschnitt und Spitze. Ganz oben stehen nur die Befunde, die eine Entscheidung verlangen. Der Teil, der ständig misst, darf nur lesen; Neustarts und Ausrollen gibt es nur auf Knopfdruck, über einen eigenen, eng begrenzten Weg.
- Server, Anwendungen und Dienste auf einer Seite, gerade gemessen
- Verläufe über 24 Stunden, 7 oder 14 Tage — als Lesezeichen ablegbar
- Stand der Sicherung und Besucherzahlen je Tag auf einen Blick
- Morgens eine Mail, aber nur, wenn wirklich etwas ist
Eine Seite, auf die niemand schaut
Mitte September lieferten plötzlich alle Seiten ein ungültiges Zertifikat aus. Das Lagezentrum zeigte es sofort als rotes Band — nur hat an diesem Tag niemand hineingesehen. Aufgefallen ist es erst Stunden später im Browser.
Seitdem sieht das Lagezentrum jeden Morgen selbst nach und schickt eine Mail, wenn ein Befund dasteht. Kein Befund, keine Mail: Ein Postfach, in dem jeden Tag „alles in Ordnung” liegt, öffnet nach zwei Wochen niemand mehr.
Und noch etwas wurde an diesem Tag klar: Die Prüfung sah nur auf die Restlaufzeit der Zertifikate. Das Notzertifikat, das der Server in so einem Fall selbst ausstellt, gilt ein ganzes Jahr — und sah danach sogar besser aus als jedes echte. Heute ist ein Zertifikat, dem ein Browser nicht traut, sofort ein rotes Band.