Eine API, die nichts versteht — mit Absicht.
Damit die ganze Familie in Babytakt gemeinsam einträgt, braucht es einen Dienst, der Einträge zwischen den Telefonen weiterreicht. Er ist in Go geschrieben, kommt ohne eine einzige Fremdbibliothek aus und sieht nur verschlüsselte Pakete — der Schlüssel bleibt auf den Telefonen.
Abgleichen, ohne mitzulesen.
Bis zu zehn Geräte sollen dieselben Einträge sehen — Stillen, Schlaf, Fotos. Ein üblicher Server würde dafür alles im Klartext speichern. Genau das sollte bei einem Baby-Tagebuch nicht passieren.
Ein Briefkasten statt einer Datenbank.
Die Telefone verschlüsseln jeden Eintrag, bevor er das Gerät verlässt. Der Dienst nimmt die Pakete entgegen, reicht sie an die anderen Geräte der Gruppe weiter und kennt weder Namen noch Inhalte. Einladungen gelten nur kurz, stille Gruppen löscht er nach einem Jahr, und wenn es Neues gibt, weckt er die anderen Telefone mit einer leeren Nachricht.
- Live seit August 2026 und trägt seitdem echte Familiendaten
- Nur die Go-Standardbibliothek — keine Fremdabhängigkeit, die veralten kann
- Ein einziges, schlankes Programm — schnell gebaut, schnell ausgerollt
- Geprüft mit 111 automatischen Tests und gegen die echte App
Warum Go?
Ein kleiner Dienst, der jahrelang laufen soll, braucht wenig — aber das zuverlässig. Go bringt Webserver, Verschlüsselung und Tests in der Standardbibliothek mit. Heraus kommt ein einziges Programm ohne Abhängigkeiten: nichts, was über Nacht veraltet, und nichts, was man vor jedem Update erst prüfen muss.
Wecken, ohne etwas zu verraten
Wenn ein Gerät etwas Neues ablegt, sollen die anderen es bald sehen. Dafür schickt der Dienst eine Push-Nachricht — aber eine leere. Der Push-Dienst erfährt nur, dass es etwas gibt, nie was. Das Telefon holt sich den Rest selbst und entschlüsselt ihn erst auf dem Gerät.