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Webseiten · 3 Min. lesen · September 2026

Spamschutz ohne Rätselbilder

Warum auf den Klinik-Seiten kein Google-reCAPTCHA mehr läuft — und was es stattdessen gibt.

Kontaktformulare und Terminbuchungen ziehen Bots an wie Licht die Motten. Die übliche Antwort darauf ist Googles reCAPTCHA — Ampeln anklicken oder ein unsichtbarer Bewertungsdienst im Hintergrund.

Was reCAPTCHA kostet

Zwei Dinge störten. Erstens lädt reCAPTCHA Google-Skripte und setzt Google-Cookies, bevor jemand irgendetwas zugestimmt hat. Zweitens kostet es Zeit: Auf einer Klinik-Startseite war das Abschalten am Handy der größte Einzelhebel — Lighthouse stieg von 58 auf 67 Punkte, der erste Inhalt stand nach 2,9 statt nach 6,7 Sekunden.

Was stattdessen läuft

ALTCHA stellt dem Browser eine kleine Rechenaufgabe. Für Menschen ist das unsichtbar, für Bots, die tausende Formulare abschicken wollen, wird es teuer. Es gibt keine Bilder, keine Cookies und keinen Google-Dienst — die Aufgaben kommen vom eigenen Server. Heute schützt ALTCHA die Kontaktformulare und die Online-Buchung der Klinik-Seiten und auch das Formular hier auf bork.media.

Was ich dabei gelernt habe

Geprüft wird auf dem Server. Ein Spamschutz, der nur im Browser läuft, hält nichts auf — erst die Prüfung auf dem Server macht ihn wirksam.

Messen statt raten. Ein Protokoll zeigt, was abgewiesen wurde und warum. So lässt sich belegen, dass der Schutz Spam fängt und echte Anfragen durchlässt, statt es nur zu hoffen.

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