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Webseiten · 5 Min. lesen · Herbst 2026

Von WordPress zu Astro

Was der Umzug der Klinik-Seiten gebracht hat — und was ich beim nächsten Mal früher mache.

Drei Klinik-Seiten, ein Baukasten weniger. Warum wir die Seiten neu bauen, statt noch ein Plugin dazuzustellen — und was es bisher gebracht hat.

Der Ausgangspunkt

Jahrelang liefen die Seiten auf WordPress mit Page-Buildern. Das ging, bis es nicht mehr ging: eine lange Liste an Plugins, Updates mit angehaltenem Atem, und am Handy luden manche Startseiten zweistellige Megabyte. Schneller machen ließ sich das nur in kleinen Schritten, weil jede Änderung auf einer laufenden Seite passierte.

Was jetzt anders ist

Astro baut jede Seite vorab fertig. Ausgeliefert werden nur Dateien — beim Aufruf läuft keine Datenbank und kein Seitenbaukasten. Die Inhalte liegen als Markdown im Git, jede Änderung geht über eine Pipeline erst auf den Testserver und dann live. Statt Page-Builder gibt es eigene Bausteine, die genau das können, was die Seite braucht.

Die Online-Buchung spricht direkt mit dem Praxissystem, die Suche läuft ohne Fremddienst, und Tracking startet erst nach Einwilligung. Bei Lipo Doctors kamen 48 Seiten aus WordPress herüber; Lighthouse misst mobil über 90 — in allen vier Kategorien.

Was ich beim nächsten Mal früher mache

Weiterleitungen zuerst. Bei der Alster Klinik waren es 233 alte Adressen aus Sitemap, Crawl und Inventarliste. Jede braucht ein Ziel, bevor die neue Seite live geht — nicht am Umstelltag.

Jede Seite einmal neu denken. Page-Builder-Seiten eins zu eins zu übertragen, holt die alten Probleme mit herüber. Gerade fürs Handy lohnt es sich, jede Seite einmal von vorn zu bauen.

Styles nicht quer importieren. Astro legt die Reihenfolge der Stylesheets über alle Seiten gemeinsam fest. Ein zweites Layout, das nur einen Teil derselben Dateien lädt, kann die Reihenfolge für die ganze Seite verschieben. Zusatz-Layouts bekommen deshalb ihre eigene, kleine CSS-Datei.

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Weitere Notizen